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Rheinpfalz, 15.01.10: "Wir mussten lange darauf warten" PDF Drucken

ORTSVORSTEHER IM GESPRÄCH: Franz Rheinheimer freut über die Neugestaltung der Dansenberger Ortsmitte

Die Forderung nach einem breiten Gehweg entlang des Friedhofs in Dansenberg besteht nach wie vor. „Eine Verbreiterung ist notwendig“, sagt Ortsvorsteher Franz Rheinheimer. Knackpunkt sei die Art der Finanzierung.

Eine vorgesehene Beteiligung von 70 Prozent an den Ausbaukosten hätten die Anlieger als ungerecht empfunden, weil alle Bürger den Gehweg benutzten. Der Bürgerwille habe den Ortsbeirat veranlasst, den Beschluss zurückzuziehen, erinnert er an das Ereignis, das die Wellen in der zweiten Jahreshälfte 2009 unter den Dansenbergern hat hochschlagen lassen. Im Gespräch sind derzeit zwei Alternativen: eine Sparversion, bei der ein verbreiterter Gehweg farblich auf dem Boden markiert wird, und eine Lösung mittels wiederkehrender Beiträge, die alle Bürger belastet. Die Verlagerung auf wiederkehrende Beiträge, wie sie in Pirmasens erfolgreich betrieben werde, so Franz Rheinheimer, sei in Kaiserslautern im Gespräch, aber noch nicht eingeführt. „Es könnten bis zu zehn Jahre vergehen.“

Erfreut zeigt sich der Kommunalpolitiker (FWG) darüber, dass die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Ortsmitte abgeschlossen sind. „Wir mussten lange darauf warten, unsere jährlichen Budgets ansparen und zu Spenden aufrufen.“ Nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts, der vollständigen Pflasterung um den Brunnen und der Aufstellung von Bänken könne sich die Ortsmitte von Dansenberg sehen lassen. Eine Restbepflanzung erfolge im Frühjahr. Rund 70.000 Euro habe die Neugestaltung verschlungen. Dank eines Spendenaufkommens von 10.500 Euro habe der letzte Teil des zweiten Abschnitts in Höhe von 20.000 Euro fertiggestellt werden können, lobt Rheinheimer das finanzielle Engagement von Spendern. „Die Resonanz auf die neue Ortsmitte ist gut. Die Neugestaltung des Platzes verschönert das Dorfbild.“ Parallel zur Ortsmitte wurde das Bürgerhaus nach und nach auf Vordermann gebracht. Nach Ausbau und Renovierung der Kindertagesstätte im Untergeschoss, dem Einbau neuer Fenster und Türen, wurde jetzt der Dachboden isoliert und der Sitzungssaal im Obergeschoss neu hergerichtet. Derzeit ist das Büro des Ortsvorstehers im Obergeschoss in der Mache. Es soll eine Computerausstattung mit Anschluss an das Verwaltungsnetz der Stadt erhalten. Wenn das Dienstzimmer im Februar fertig ist, werden die Sprechzeiten des Ortsvorstehers, dienstags von 10 bis 11.30 Uhr, im neuen Büro stattfinden.

Froh ist Rheinheimer darüber, dass die Straße vor der Grundschule, auf der immer noch zu schnell gefahren werde, eine Überquerungshilfe erhalten hat. „Die Gehwegnasen haben sich bewährt. Zusätzlich leisten Eltern als Lotsen in den Wasserlochstücken vor und nach Schulschluss gute Dienste.“ Gut angenommen werden nach den Worten des Ortsvorstehers das Angebot der Rasengräber auf dem Friedhof. Ein Feld stehe dafür zur Verfügung. Die Kosteneinsparung durch den Wegfall eines Grabsteins und der Grabpflege komme den Bürgern zugute. Die Anbringung einer kleinen Steintafel auf dem Boden sei möglich.

Von einer Beschilderung im Ortsbezirk mit Hinweisen auf Gewerbetreibende und Dienstleister verspricht sich Rheinheimer eine bessere Orientierung für Fremde. Eine Hinweisbeschilderung kann beim Ortsvorsteher beantragt werden. „Noch ausbaufähig ist der Tourismus im Stadtteil“, findet er. Hotel und Gastronomie seien vorhanden. Die Anzahl der Ferienwohnungen könnte gesteigert werden. Dansenberg sei Ausgangspunkt für zahlreiche markierte Wanderwege in der Region. Der Rundwanderweg um den Ortsteil werde bald fertiggestellt. „Allein der steile Abschnitt zwischen Bärenloch und Bergbrunnerkopf steht noch aus.“ Einen zweiten Gemarkungsrundgang kündigte Rheinheimer für den Muttertag, 9. Mai, an. Gut angenommen werde das „Kerscheknabberfescht“. Es soll am 19. und 20. Juni in der Sporthalle des TuS in die dritte Runde gehen, wirft Rheinheimer einen Blick auf den Sommer.

Während der städtische Winterdienst keinen Anlass zu Klagen gebe, appelliert der Ortsvorsteher an die Bürger, ihrer Pflicht nachzukommen und Gehweg und Straßen bis zur Straßenmitte von Schnee und Eis zu befreien. Noch keinen Nachfolger kann Rheinheim für den im Februar frei werdenden Schleckermarkt in der Ortsmitte vermelden. Er bedauert die bevorstehende Schließung des Ladens mit seinen 300 Quadratmetern Verkaufsfläche. Eine Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel stünde dem Stadtteil gut an.

( VON JOACHIM SCHWITALLA )

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Dansenberg ist Ausgangspunkt für zahlreiche markierte Wanderwege in der Region. „Noch ausbaufähig ist der Tourismus im Stadtteil“, sagt allerdings Ortsvorsteher Franz Rheinheimer. FOTO: VIEW

 
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