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Rheinpfalz, 11.02.14: Das Strahlen der Augen der Kinder motiviert PDF Drucken

DANSENBERG: Jürgen Stegner engagiert sich in SOS-Kinderdorf in Kenia

Was war das doch für eine Geburtstagsnachricht, die Jürgen Stegner am vergangenen Sonntag in Paris via Whats app auf sein Smartphone erhalten hatte. „Herzlichen Glückwunsch zur Verleihung der Hermann Gmeiner Verdienstmedaille der SOS-Kinderdörfer“, konnte der nunmehr 53-jährige in dem sozialen Netzwerk lesen und freute sich natürlich riesig.

Denn für den im südwestpfälzischen Höheinöd geborenen und seit 1997 in Dansenberg lebenden Familienvater war die vom Vorstandsmitglied der SOS-Kinderdörfer International, Wilfried Vyslozil, am Wochenende in Pirmasens stellvertretend an die Lauterer Anästhesistin Heidi Paschen überreichte Auszeichnung für Stegner eine tolle Anerkennung.Der Grund: Seit 2005 fliegt der gelernte Krankenpfleger mit Schwerpunkt Anästhesie mit einem Ärzteteam um Paschen und den Pirmasenser Urologen Horst Brenneis, das vom Kaiserslauterer Deutsch-Ostafrikanischen Kulturklub mit unterstützt wird, in das Medical Zentrum des SOS-Kinderdorfes Buru-Buru nach Nairobi/Kenia. Dort steht Stegner mit den Ärzten, die kostenlos Slumkinder an der Phimose operieren, Beschneidungen bei den Jungs zur Aids-Prophylaxe durchführen, für zehn Tage mit am OP-Tisch.

„Anderen Menschen zu helfen, hat bei mir schon immer im Mittelpunkt gestanden“, erzählt Stegner glaubhaft, warum er bei der Bundeswehr während seiner vierjährigen Dienstzeit an der Sanitätsakademie in München und dem Bundeswehrkrankenhaus in Wildbad den Beruf des Krankenpflegers erlernte.

Den Beziehungen seines Patenonkels zu Paschen, die 1979 in Kaiserslautern die erste ambulante Anästhesiepraxis Deutschlands eröffnete, verdankte er Anfang 1983 seinen Arbeitsplatz bei der Narkoseärztin. Auch wenn Paschen mittlerweile im Ruhestand ist, arbeitet Stegner nunmehr seit 31 Jahren im Kaiserslauterer Anästhesiezentrum.

Dort am Pfaffplatz fing auch die Geschichte mit Nairobi an. „Paschen suchte in der Praxis jemanden, der mit nach Kenia fliegt. Ich habe zugesagt und es hat mir so gut gefallen, dass ich entschieden habe, dabei zu bleiben“, berichtet Stegner, der nach seinem ersten Ostafrika-Trip 2005 Feuer und Flamme für diese Hilfsaktion war.

„Die Dankbarkeit der Menschen dort, das Strahlen in den Augen der Kinder für die geleistete Hilfe ist einfach überwältigend“, sagt Stegner, der im November 2013 zum nunmehr achten Mal in der ostafrikanischen Metropole das Ärzteteam unterstützte.

Aber auch in seiner Freizeit ist Stegner ein Teamplayer. Viele Fußballfreunde kennen ihn als fairen Sportsmann, ob beim SV Hermersberg, FK Clausen, SV Burgalben und TuS Heltersberg als Spieler oder beim FV Miesau und VfL Etschberg als engagierten Trainer.

Bild Rheinpfalz

(VON ANDREAS PETRY)

 
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